Oscillars Radar N°2/26
Mit frühlingshaften Grüßen
Zuerst einmal lieben Dank an alle, die mir Feedback für meinen ersten Newsletter von letzter Woche gegeben haben. Es ist ein schönes Gefühl, wenn das, was man sich vorgenommen hat, bei dem ein oder anderen dann tatsächlich auch so ankommt. Und erst recht natürlich herzlichen Dank an alle ersten Abonnenten. Schon schön, wenn die Meldungen über neue Abos in den Mail-Eingang purzeln. Natürlich ist es auch Ansporn, weiterzumachen und euch wieder mit neuen Infos zu versorgen. In diesem Sinne, hier folgt N°2.
PERSÖNLICHES - Mein Highlight der Woche
Das ist noch ganz frisch. Wir sind gerade eben von einem wunderschönen Aufenthalt mit Freunden in der Sächsischen Schweiz zurückgekehrt. Es war zwar nur ein Tag und eine Übernachtung. Aber wir hatten so ein Glück mit dem Wetter, ausschließlich blauer Himmel und Sonne mit 17 Grad Wärme. Und das am 28.Februar. Unglaublich! Hier einige Impressionen:




Ich beschreibe euch alles etwas ausführlicher. Damit habt ihr evt. eine schöne Anregung für einen Aufenthalt dort. Meine Leser aus der Dresdner Region kennen sicher einiges davon von eigenen Aufenthalten. Aber wer etwas weiter entfernt wohnt, kann mit meiner Beschreibung vielleicht besser planen.
Unsere Idee war, eine schöne Wandertour zu absolvieren und dann einen entspannten Abend miteinander zu verbringen. Und das ist uns wahrlich gelungen. Wir sind von Gohrisch, auch unserem Übernachtungsort (dazu gleich mehr), am frühen Morgen gestartet und hatten uns ursprünglich 2 “Gipfel” vorgenommen und 12 km Länge der Wanderroute. Daraus geworden sind dann 18 km und 3 “Gipfel” aufgrund des tollen Wetters und weil wir uns noch schön fit gefühlt haben. Es ging an Bad Schandau vorbei zuerst hoch auf den Papststein. Dort gabs eine erste Erfrischung dank der dortigen Bergwirtschaft mitten auf dem Gipfel. Wir haben zwar nichts gegessen, aber die Portionen sahen gut und lecker aus und der Service war echt freundlich. Bei dem phantastischen Wetter war die Wirtschaft natürlich gut besucht, aber ein Plätzchen fand sich für jeden. Anschließend ging es weiter auf den Gohrisch. Der Auf- bzw. Abstieg (je nachdem natürlich von wo man kommt) ist teilweise wirklich ein wenig abenteuerlich mit engen Schluchten und steilen Kletterleitern. Aber alles gut schaftbar für normal fitte Menschen. Macht richtig Spaß. Vom Gohrisch sind wir anschließend auf den Pfaffenstein. Der Aufstieg da rauf ist gefühlt ein wenig anstrengender, weil man die ganze Strecke nur Treppen steigt. Oben ist wie ein Plateau mit Wald und Wegen. Auch da gibt es eine Wirtschaft, die Berggaststätte Pfaffenstein. Allerdings ist diese noch bis Ende März geschlossen. Ein Highlight, welches man noch mitnehmen sollte, wenn man da oben weilt, ist die Aussicht auf die Barberine. Das ein besonders bizarrer Felsen, dessen Formation schon fast an die Grenzen der Physik geht.
Gut gelaunt doch auch etwas geschafft wieder zurück in Gohrisch angekommen, checkten wir erstmal in unser Hotel ein. Wir waren untergebracht im Quartier 5. Es ist ein noch relativ neues Hotel, in dem wir bisher auch noch nie waren. Ich muss sagen, es ist wirklich komplett zu empfehlen. Der Inhaber ist derselbe wie von der Gastwirtschaft auf dem Pfaffenstein (die Homepage von der Bergwirtschaft oben zeigt alle gastronomischen Aktivitäten der Familie). Die Zimmer sind stilvoll und auch hochwertig eingerichtet, die Betten herrlich bequem und das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Auch der Service war sehr zuvorkommend inkl. einem Begrüßungsgetränk am Abend.
Am Abend haben wir nur wenige Meter weiter in der Sennerhütte deftig gespeist. Man sieht es dem Haus von außen nicht an, aber glaubt mir, von innen wird es seinem Namen gerecht. Urige Einrichtung in einer gemütlichen Atmosphäre und das Essen echte Hausmannskost, üppige Portionen, gute Qualität mit ordentlichem Preis-Leistungs-Verhältnis. Empfehlenswert, wenn ihr in der Ecke seid.
Alles in allem ein wirklich schöner Trip, den wir sicher bald so oder so ähnlich wiederholen werden.
IMPULSE - Inspirationen für Kopf, Körper, Seele
Vor ein paar Tagen ging es in einem Gespräch mit Freunden ums Laufen/Joggen. Die Saison startet ja so langsam wieder und wir sprachen über geeignete Trainingspläne. Wenn man sich etwas fokussierter auf einen Wettkampf vorbereiten möchte, sind Trainingspläne ein hilfreiches Instrument, um seine Ziele zu erreichen. Einerseits gibt es natürlich die Möglichkeit bspw. die RunnersWorld zu abonnieren oder auf deren Seite einen Plan zu kaufen. Die Pläne sind dann jedoch sehr standardisiert. Nachvollziehbar, da sie ja auch für ein Großteil der Leser zugeschnitten sein müssen. Natürlich gibt es auch Bezahl-Angebote von Sportlern und Trainern im Netz. Aber auch diese passen sich nicht unbedingt an deine Form während der Vorbereitungsphase an. Das wäre jedoch ganz hilfreich, da ja nicht immer alles so läuft wie geplant. Es kommen mal Krankheit oder Verletzung dazwischen oder mal läuft es eventuell ja auch besser als geplant.
Deswegen möchte ich euch heute eine Empfehlung geben. Eine App, mit der ihr sehr flexibel, individualisierte Pläne erstellen und bei Änderungen einfach und intuitiv anpassen könnt. Ich spreche von der Runna-App (in allen üblichen App-Stores erhältlich).
Mit dem Premium-Abo erhältst du Zugriff auf:
Personalisierte, dynamische Trainingspläne für alle Distanzen (5k bis Ultra).
Geführte Audio-Workouts.
Integrationen für Garmin, Apple Watch, COROS und mehr.
Pläne für Krafttraining zur Ergänzung deiner Läufe.
Die App ist nicht günstig. Aktuell kostet das Jahresabo 119,99 €. Wenn Du es jedoch mit einem RunnersWorld-Abo oder anderen Bezahlangeboten für Trainingspläne vergleichst, relativiert sich das ein wenig. Besonders lohnt es sich, wenn Du schon die Premium-Version von Strava nutzt. Da gibt es seit der Übernahme von Runna durch Strava ein Bundle-Angebot für ca. 149,99 € pro Jahr. Da sparst du deutlich im Vergleich zu zwei Einzelabos. Mir hat die App nun mittlerweile schon bei der Vorbereitung zu vielen Läufen geholfen und ich komme super damit klar.Vielleicht ist sie ja auch was für euch.
Viel Spaß beim Umsetzen eurer Vorsätze.
LIFESTYLE & KULTUR - Das Schöne
Mein heutiger Filmtipp läuft schon seit einiger Zeit bei Netflix. Sicher habt ihr schon davon gehört. Es geht um die Doku zu Haftbefehl (“Babo - Die Haftbefehl Story”). Es geht um sein Aufwachsen, seine Erfolge, auch sein Privat-Leben und seine Familie. Dies alles wird jedoch in erster Linie unter dem Eindruck seiner heftigen Drogen-Sucht dargestellt, die dies alles überschattet. Ich muss sagen, ich mag schon einige Titel von Haftbefehl, bin jetzt aber kein Hardcore-Fan. Trotzdem hat mich seine Geschichte emotional sehr erreicht. Nichts wird beschönigt und er geht extrem offen mit seinen Abstürzen um, teilweise ist die Kamera direkt dabei. Stark gemacht und durchaus interessant, wie er sich von einem kleinen Jungen in schwierigen familiären Verhältnisse aus Offenbach zu diesem heutigen Star entwickelt hat.
WERTE & FINANZEN - Relevantes vom Markt*
Mit dem Angriff Israels und den USA auf Iran ist momentan natürlich nichts wirklich mit einer gewissen Sicherheit vorherzusagen. Öl wird sicherlich steigen, aber trotzdem aus meiner Sicht weiter sehr volatil bleiben.
Am Markt geht die Rotation weiter aus Tech&KI raus, rein in eher konservative Branchen wie Industrie und Konsum. Es geht sozusagen in “echte” Werte, was typisch ist, wenn die Unsicherheit an den Märkten steigt.
Aufgrund der schwierigen geopolitischen Lage empfiehlt sich momentan ein eher passives Anlageverhalten. Deswegen möchte ich euch heute eher etwas grundsätzliches mitgeben. Es geht um einen technischen Indikator, dem nachgesagt wird, dass ihn Charlie Munger, jahrzehntelanger engster Partner von Warren Buffett bei Berkshire Hathaway, oft als EINE wichtige Entscheidungsbasis bei seinen Investment-Anlagen genutzt haben soll. Es handelt sich um den sogenannten 200-Wochen-Durchschnitt (oft als 200-Wochen-Linie bezeichnet), der genutzt wird, um den langfristigen Trend und den „inneren Wert“ einer Aktie zu bestimmen. Er glättet kurzfristige Preisschwankungen beim entsprechenden Aktienkurs, indem er den Mittelwert der Schlusskurse der letzten 200 Wochen bildet, was einem Zeitraum von etwa vier Jahren entspricht.In deiner Anlagestrategie kann diese Linie als ultimative Unterstützung genutzt werden: Fällt ein Kurs deutlich unter diesen Wert, wird dies oft als seltene Gelegenheit für Value-Investoren gesehen, Qualitätsaktien mit einem hohen Sicherheitsabschlag zu kaufen. Wichtig ist hier die Betonung auf “Qualitätsaktien”. Dir hilft der beste technische Indikator nichts, wenn das hinter dem Kurs stehende Unternehmen schlecht aufgestellt ist. Also, schaut euch bei eurem nächsten geplanten Aktienkauf mal diesen 200-Wochen-Durchschnitt an (einfach bei eurer bevorzugten KI eingeben, welchen Abstand der aktuelle Kurs von diesem Durchschnitt gerade hat). Dann habt ihr zumindest eine gute Indikation dafür, ob euer geplanter Kauf vielleicht momentan sogar ein Schnäppchen ist. Freue mich auf eure Rückmeldung, wenn ihr das mal (hoffentlich erfolgreich) angewandt habt.
MUSIK - Tipps zum Tanzen und Hören
Musikalisch gab es für mich die letzten Tage und Wochen wieder einiges erwähnenswertes.Ich habe mir überlegt, dass ich euch hier immer am Ende eines Monats die vorgestellten Songs des laufenden Monats in eine Liste packe und um andere Titel ergänze (in Summe nie mehr als ingesamt 10), die mich in dieser Zeit außerdem bewegt haben, ich euch die aber nicht alle in die Newsletter packen konnte. Ich hoffe, das gefällt euch als kleine Zusatz-Leistung. Hier nun Oscillars MusicRadar für Februar:
Ich wünsche euch eine tolle neue Woche und viele schöne Erlebnisse. Die Sonne meint es, zumindest hier, gut mit uns. Hoffen wir, dass die Ereignisse im Iran schnell ihr Ende finden und nicht weiter für Verunsicherung in aller Welt sorgen.
*Ein kleiner Nachtrag in eigener Sache (Disclaimer): Ich teile hier meine persönlichen Gedanken und Investitionen. Dies ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Märkte sind unberechenbar, und Investitionen sind immer mit Risiken verbunden. Bitte bilde dir immer deine eigene Meinung und investiere nur Geld, dessen Verlust du dir im schlimmsten Fall leisten kannst.


